Geschichte von Heilpflanzen
Durch Jahrhunderte des Sammelns erlangten die Menschen
(meist waren es Frauen) ein umfangreiches Wissen über
die Heilkraft, Wirkungen, Wachstumssorte
und Jahreszeit zum Sammeln sowie die Energien der Heilpflanzen.
Zuerst waren die Menschen Sammler, später begannen sie die
gebräuchlichsten Pflanzen zu kultivieren. Besonders "die Alte" jedes Clans
vertiefte das Wissen über die Pflanzen und Heilkräuter.
Ihr lag das Wohl der Menschen und Tiere in der Sippe am Herzen
und sie hatte genug Zeit, sich all dem zu widmen.
Sie wusste nicht nur bei Krankheit und Unfällen das richtige Kraut
und deren Standort, sondern auch bei Verstimmungen des Gemüts.
Bei der Zubereitung der Nahrung kannte sie alle Kräuter,
die der Gesundheit förderlich waren.
Die Kräuterkundigen wussten bereits in früheren Zeiten die richtige Anwendungsform wie Tees, Abkochungen, Tinkturen, Salben, Sirupe oder Räucherungen zur Reinigung des Hauses oder Stalles (heute würden wir Desinfektion sagen...). Sie sorgten dafür, dass Nahrung auch Medizin war, sorgten dafür, dass täglich die entsprechenden Pflanzen gegessen wurden.
Besonders in der vegetationsreichen Zeit wurden Mensch und Tier vorsorglich mit wertvollen Kräutern und Früchten versorgt.
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